Samburu, Nakuru und Sweetwaters

Mt. Kenya und die Äquatorlinie 2006

(Weitere Fotos am Ende des Berichtes)

 

 

 

     Von Nairobi aus blieb ich eine Nacht in der Ark, wo ich bis morgens um 1 Uhr die Tiere rund um den beleuchteten See beobachtete.

  

     Am nächsten morgen ging es weiter über staubige Strassen den Hauptweg entlang Richtung Uganda. Endlich kamen wir in Samburu an, wo die Menschen und Tiere unter der langen Dürreperiode litten. In Samburu, genauso wie in der Masai-Mara, war die Regenzeit im November/Dezember ausgefallen und fiele Tiere starben an Hunger und Durst. Es war kein einziger grüner Grashalm zu sehen.

 


     Der Fluss war total ausgetrocknet, die Krokodile hatten sich tief unter der Erde im noch halbwegs nassen Schlamm eingegraben und die Löwen benutzten das trockene Flussbett als Spazierweg.

 

   In Samburu gibt es die wunderschönen

Netzgiraffen, die Giraffenhalsantilopen, Oryx-Antilopen und die vom Aussterben bedrohten Grevyzebras. Am letzten Morgen kam noch ein Leopard in Richtung unseres Autos und schlich um uns herum. Wenn er nicht so einen kugelrunden Bauch vom fressen gehabt hätte, dann wären unsere Fenster schnellstens geschlossen worden.

 

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     Nach drei Nächten ging es weiter Richtung Lake Nakuru, der von rosa Flamingos übersät war. Dort gibt es noch viele weisse Breitmaulnashörner.


     In Sweetwaters besuchte ich das Projekt „Schimpansen“. Kenia hatte zig Schimpansen in Ruanda von den Märkten aufgekauft, wo die Menschen Schimpansenbabys im Busch einfangen, in engen Käfigen halten und dann auf dem Markt zum Verzehr anbieten.

     In Sweetwaters haben sie ein riesiges Areal mit vielen Bäumen und können ein herrliches Leben geniessen. Ein sehr alter Schimpanse kam an den hohen Zaun und liess sich bewundern. Alle anderen (momentan um die 70 Tiere) tobten auf den hohen Bäumen in sicherer Entfernung herum.

 

     Dort gab es auch ein riesiges Gebiet, wo sich schwarze Spitzmaulnashörner aufhielten.

     

     In Begleitung zweier Ranger durfte ich ein relativ friedliches, altes Nashorn namens Morani streicheln. Es liebte es, zwischen den Ohren und an den Innenseiten der Oberschenkel gekrault zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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