Big Cats Tagebuch 2008.

Meine Bush-Camp Abenteuer.

 

 

(c) 2008 by Brigitte Brach

 

 


1. tag: habe eine fast schlaflose nacht hinter mir. ein ganzes jahr ist vergangen, wo ich sehnsüchtig auf meine neuen bush-camp abenteuer warten muss.

 

um 5.30 abholung vom zubringerdienst zum flughafen mombasa. dann weiter mit mombasa safari-air, zwischenstopp in ukunda, amboseli, kitchwa-camp und serena-lodge in der mara. dann, kurze zeit später landen wir endlich 10 minuten vom bush-camp entfernt auf der landebahn.

 

bin unendlich glücklich und voller sehnsüchtiger erwartungen auf den anblick "meiner" cheetahs.


12 h bin ich endlich im camp und es giesst in strömen. um 13 h kann ich börli und bör begrüssen, die die die nächsten 5 nächte auch im camp sind.


sehe verzweifelt zum himmel und hoffe auf wetterbesserung. 15 uhr kommt noch ein starkes gewitter, dann lässt der regen etwas nach und ich kann mit sheddy auf meine erste gamedrive gehen.

 

der regen hält uns nicht ab - der kleine pajero hat schon ganz andere schlammige wege geschafft, für die grossen mini-busse ist es ein problem. aber für meinen fahrer und mich... hakuna matata.

 

was sehen wir? für fotos zu weit weg (habe schliesslich keine profi-kamera), aber es ist gepardin shakira mit ihren drei welpen. ich bekomme herzrasen vor lauter freude und kann mich vom anblick nicht losreissen. die kleinen spielen wilde sau, die mama liegt entspannt im kurzen, aber klitschnassen gras.

 

auf dem weg liegt ein dickes, fettes hippo. ist es krank? es steht nicht auf....

 

nein, ist nicht krank, ist hochtragend und wird wohl bald seinen nachwuchs bekommen.

 

sehen ein topi mit zwillingen. das topis zwillinge bekommen, habe ich auch noch nie gesichtet.


sehe noch "das übliche", aber es gibt schöne vögel, die leider durch den regen für fotos auch nicht gerade gut geeignet sind.


das camp ist sehr liebevoll eingerichtet, jetzt gibt es jede menge adapter, so dass keiner mehr adapter mitzunehmen braucht und die bar ist super geworden).


mache ein foto von einem wunderschönen regal, gefertigt aus einem dicken baumstamm. werde demnächst meinen tischler fragen, ob er mir auch so etwas "zaubern" kann.

 

die camp-staff begrüsst mich wie ein familienmitglied... alle kennen mich von den letzten jahren. es sind viele dabei, die von anfang an im camp gearbeitet hatten. es ist wie ein "nach hause kommen" - ein wunderbares gefühl für mich.

 

alleine die luft... die geräusche, das geschnaufe der hippos (hatte zelt nr. 1) ich bin einfach nur glücklich.

 

die regenzeit fängt dieses jahr viel zu früh an. normalerweise mitte november/dezember. aber was ist bzgl. klima noch normal?

 

höre nachts wieder einen löwen rufen, aber keine warnlaute von den zebras wie letztes jahr oder das gekichere der hyänen.

 

es ist kalt, das dicke deckbett tut richtig gut. auch unheimlich gut tut es mir, dass es weder malaria-moskitos, noch ameisen oder sonstiges krabbelgetier hier gibt. werde wie ein baby schlafen.

ein kleiner frosch hüpft noch im vorzelt bei meiner letzten zigarette um meine beine.


ich lasse wieder 2 zeltfenster offen (kann keiner reinschauen, habe nachts licht aus) damit ich besser die geräusche der puren wildnis hören kann.


lala salama....


2. tag: sehen früh am morgen zusammen mit dem ranger gepardin shakira mit ihren drei babys. die kleinen rennen um unser auto herum, springen auf einen autoreifen, nur der kopf ist zu sehen. dann sehe ich das hinterteil eines der drei kleinen aus dem fahrzeug hervorgucken.

 

shakira guckt neugierig zu uns rüber, kommt gemächlich zu uns gelaufen. hat einen dicken bauch, also hat sie schon früh morgens ein tier erlegt.

 

wow, ein wunderschöner, sehr grosser, kräftiger leopard kommt mitten auf dem weg entlang. seine fellfarbe ist wunderschön. er geht im zeitlupentempo weiter durch das nasse gras (abends war wieder starker regen). sehe ihm förmlich an, wie widerlich er das nasse zeugs an seinen beinen empfindet.


kurze zeit darauf legt er sich in kurzes gras und putzt seine nassen pfoten.


heute morgen haben wir es mit dem tierischen männlichen geschlecht zu tun. ein einsamer löwe mit dichter mähne liegt an einem baum, blinzelt gelangweilt, gähnt und schläft weiter.

 

sehen einen jungen schakal, elefantenherde und einen raubadler. und fahren weiter richtung ilkeliani-camp, weil ich dort am gate die ranger und die leute im kleinen talek-dorf wiedersehen möchte.


zwischenzeitlich ist das neue hospital dort fertig geworden. jetzt ist endlich platz für behandlungsraum und betten vorhanden.

 

im ilkeliani-gebiet steht alles unter wasser. der talek-river schwappt bald wieder über das ufer, wenn es weiterhin so stark regnet.


3. tag: direkt nach dem rausfahren aus dem camp sehen wir im morgengrauen eine andere gepardin mit ihren 3 welpen. ungefähr 10 wochen alt. es ist immer zu süss anzusehen, wenn tierkinder spielen, rumhüpfen, versuchen, kämpfen zu erlernen.

 

die grosse löwengruppe, die letztes jahr am gleichen platz die weibchen deckten, sind wieder hier mit ihrem nachwuchs.

ein jungtier versucht, ein zebra zu jagen. die herde guckt nur verdutzt und setzt sich langsam, ohne hektik oder panik in bewegung.

 

es ist nachmittag (esse frühstück und mittag immer im busch) und wir sehen wieder einen löwendeckakt.

 

ein fuchs jagd eine maus (oder ratte? - kann es nicht erkennen).

 

ein redbuck ist auch zu sehen. sie kamen vor ca. 3 jahren aus tanzania wieder in die mara, sind aber noch relativ selten. wir denken erst, das tier ist krank, weil es direkt am wegesrand liegt. ist aber nur tragend und ruht sich aus.

 

der ranger informiert uns, wo die drei cheetah-brüder sind. wir treffen uns mit ihm an einer stelle und er fährt mit uns dort hin.

 

sie sehen super aus. letztes jahr hatte ich noch befürchtet, sie nie mehr wieder zu sehen. aber ihre bäuche waren kugelrund vom fressen, sie sehen fit und kerngesund aus. bin glücklich, kenne sie schliesslich von babyalter an.


fahren zum fluss und ich sehe zum ersten mal ganz nahe, wie ein krokodil ein zebra in der strömung frisst.

 

da krokodile nicht beissen können, reissen sie stückweise das fleisch aus dem kadaver, lassen das fleisch in ihren rachen durch heftige bewegungen fliegen und schucken es dann herunter.

 

das krokodil ist sehr gross. ist schon irgendwie furchtein-flössend, aber doch für mich ein wahnsinniges erlebnis.

 

sehen wieder eine cheetah mit 2 welpen, aber kaum erkennbar durch das hohe grüne gras.

 

bin sauer, weil ich sehe, wie 2 autos mit touris, die eine grosse kamera haben, direkt durch das hohe gras fahren, um fotos zu schiessen. bei der brennweite brauchen sie das ja wohl wirklich nicht zu tun! der katzenwächter ist bei der anderen cheetah-familie, kann das also leider nicht sichten.

 

dieser tag ist voller spannung für mich. kann es kaum glauben...

 

direkt vor uns auf einem grossen termitenhügel liegt die tochter der leopardin bella (aus tagebuch der raubkatzen von bbc london) mit einer tochter.


ihr sohn ist irgendwo im gebüsch. (später erzählte mir der ranger, dass der sohn wohl das verhalten seiner grossmutter gelernt hat, er ist scheu, mag keine autos und menschen).

die beiden schmusen ausgiebig auf dem hügel, reiben ihre köpfe, waschen sich gegenseitig. ist zu schön dieser anblick.

 

wir bleiben lange hier. kein auto weit und breit zu sichten und sehen später, wie die beiden vom hügel runtergehen und im hohen gras verschwinden.

 

ab spätnachmittag fängt es wieder stark zu regnen an. wir fahren zurück zum camp. für diesen tag habe ich auch so viel erlebt, gesehen, was andere in 3 wochen nicht zu sehen bekommen. muss sowieso alle eindrücke erstmal verarbeiten...


4. tag: was habe ich für ein glück: direkt an einem baum toben die drei kleinen der anderen gepardin rum. eines klettert am baumstamm hoch, das andere will hinterher, rutscht aber durch den nassen stamm ab. es ist zum kringeln.


dann rennen die beiden um den baum rum, das andere geht zur mama, die etwas weiter entfernt sitzt und auf ihre kids aufpasst.

 

 

unter unser auto klettert wieder ein gepardenkind. hinter uns ist ein auto mit einer fotografin aus new york. sie macht aufnahmen davon und will sie mir später via email zusenden. ich hoffe, sie macht es...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die wege sind säuisch. wir tanzen auf dem schlamm rum, wie auf eis, drehen uns laufend. aber ich finde es lustig, weiss ja von früher, dass der kleine pajero damit keine probleme hat und sheddy ist ein erfahrener fahrer und guide.


kurz vorm frühstück fängt es wieder zu regnen an. essen im auto - bleibt uns ja nichts weiter übrig, grins..

 

am talek-gate der kleine fluss, wo die talek-leute immer ihre autos (und wäsche) waschen, kommt schon über das ufer. so voll habe ich ihn noch nie gesehen..

 

es ist 9 uhr, frühstück ist verschlungen und wir sehen eine hyäne vom talek-rudel, die ein funkhalsband trägt. sie ist in einer röhre, nur ihr kopf und hals schaut heraus.

 

wir halten an (war direkt an der strasse zum sarova-camp, wo wir tanken wollten) und sehen, dass sie aufgeregt wirkt.

ist keine täuschung... sie duckt sich, schleicht sich an und so schnell konnte ich gar nicht gucken, hat sie einem gnu das bein durchgebissen.

 

es hängt nur noch an der haut. sieht schrecklich aus. das gnu schleppt sich zu unserem und einem anderen auto, was nun auch am weg gehalten hat. es sieht aus, als ob es schutz sucht. mir tut es schrecklich leid. würde es am liebsten von seinen qualen erlösen. es gibt keinen ton von sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

jetzt kommen andere hyänen auch näher, das gnu bewegt sich auf dem durchgebissenen bein etwas ins gras, die hyänen beissen ihm den bauch auf.


die ganzen eingeweide hängen raus, es blutet fürchterlich. das gnu steht immer noch aufrecht, lebt noch....

 

habe mein gehirn ausgeschaltet, sonst wäre ich direkt weitergefahren. filme und fotografiere automatisch, darf nicht an die entsetzlichen qualen des beutetieres denken.


es wird irgend eine art hormon ausgeschüttet, so das die tiere in dem moment halb unter schock stehen und wohl keine schmerzen verspüren.

 

das gnu versucht immer noch, die hyänen zu vertreiben, es dreht sich, versucht mit dem kopf sich zu wehren. nach endlosen minuten (über 30 minuten) war es gott sei dank tot...

 

mittags kann ich nichts essen. die bilder der grausamkeit (aber so ist die natur) gehen mir nicht aus dem kopf. esse nur einen yoghurt, trinke eine tasse kaffee.

 

5. tag: eine gepardin will eine thompson-gazelle jagen, hat aber leider keinen erfolg. die gazellengruppe ist zu weit entfernt. sie gibt auf.


wir sehen zwei schulbusse, wo die kids die tiere ihrer heimat sehen wollen, der schulbus muss leider aufgeben - die schlammmassen auf dem weg sind zu breit und tief. mir tun die kids leid.

 

auf einem baum sehen wir eine nicht angefressene thompson in einer astgabel hängen. wir warten. nach einer ewigkeit kommt ein leopard hoch auf den baum, frisst etwas (sehr wenig, also ist er noch satt vom vergangenen abend) und sucht sich einen ast zum schlafen. der ist so dünn, dass wir denken, der leo fällt mitsamt den ast runter. aber nein.... er schläft, dreht sich mal um zur anderen seite, baucht ewig, bis er es gemütlich findet, guckt uns gelangweilt an und schliesst seine augen.

 

wir sehen einen raubadler bei einem gebüsch. bekommen grosse augen, weil dicht daneben ein grosser martial-eagle dabei ist, ein thompson-jungtier zu fressen. es sieht grausam aus - aber es lebt nicht mehr.

 

sehen noch einen african white-backed vulture und sheddy sagt mir, dass diese art relativ selten zu sehen ist.

 

an einem baum ist eine grosse giraffenfamilie. sie frisst einträchtig die blätter genüsslich ab und lässt sich nicht stören.

 

zwei löwen-jungtiere sind voller schlamm vom regen und matsch, liegen auf dem weg und machen keine anstalten, aufzustehen.

also aussen rum auf dem glitschigen rasen und vorbei fahren.

 

sehen wieder die leopardin mit ihren zwei kindern, das eine scheue ist wieder weit hinten im gebüsch, das andere kommt auf unser auto zu.

 

der ranger am airstrip bestätigt uns, dass die leo-mama die tochter von leopardin bella aus tagebuch der raubkatzen ist, was seinerzeit saba douglas hamilton für bbc london jahrelang gefilmt hat.

 

sehen noch einen tawny-eagle auf einem baum, aber er ist auf der anderen seite des flusses - zu weit weg für meine kamera.

 

auf dem weg zurück ins kommt kommt uns wieder ein wunderschöner gepard-mann entgegen. wir hören später, dass er der vater der momentanen cheetah-babys ist. also hat er alle drei cheetahs im talek-gebiet beim bush-camp gedeckt. (fleissiger kater *g*)

 

habe mir wieder von allen cheetahs aufnahmen der schwanzberingung gemacht und werde mir nach sichten aller fotos diese extra mit beschreibung abspeichern. so habe ich mittlerweile dann von allen im talek-gebiet lebenden cheetahs die merkmale und kann sie später einfacher wieder erkennen.


6. tag: könnte heulen. letzte gamedrive in der mara für ein volles jahr (es sei denn, ich gewinne im lotto). zum glück geht mein flieger erst um 14 h zurück und wir können noch einmal ausgiebig rumfahren.


heute morgen ist zum ersten mal sonnenaufgang zu sehen. die tage davor war es nur bewölkt, regen abends und in der nacht, gewitter.

die löwen vom letzten jahr (das rudel, was immer in der nähe vom camp und airstrip ist) geben mir einen abschiedsgruss:

 

letztes jahr haben die drei löwenbrüder ja 5 löwinnen gedeckt und die jungtiere sind jetzt halb erwachsen.

es sind nur wenige - ich vermute, dass etliche babys von dem hyänenrudel, was sich auch oft in der nähe aufhält, gerissen wurden. kann aber auch von einem raubadler gewesen sein.

die leoparde... kann ich mir nicht vorstellen. nachts ist die ganze gruppe zusammen im dichten buschwerk und schläft. da haben alle katzenkinder gute überlebenschancen.


das einer der drei löwenbrüder junge vom anderen bruder tötete, ist unwahrscheinlich. dann hätte nur eine mutter noch jungtiere.

 

normalerweise töten neue rudelführer den nachwuchs des "alten" führers, damit nur ihre eigenen gene weiter vererbt werden.

aber diese drei löwenbrüder sind schon ewig zusammen, haben letztes jahr auch gemeinsam an einem platz die kätzinnen gedeckt.

 

sehen wieder das auto von der katzen-patroulle. der ranger kommt zu uns, fragt, wann ich wieder im bush-camp bzw. im talek-gebiet bin. antworte ihm traurig: leider erst in einem jahr.

 

er beobachtet wieder touri-autos, auch die von den profis mit den grossen kameras, ob sie auf dem weg bleiben, weil shakira mal wieder weiter weg im graben im hohen gras sich aufhält.


auch die amerikanerin ist mit ihren fahrer wieder dort. profis haben ja die geduld eines schaukelpferdes. können einen ganzen tag warten. leider bin ich kein geduldsmensch, gerade dann nicht, wenn ich nur wenige tage bei "meinen" lieblingen sein kann.

 

er versprach uns, meinen fahrer per handy anzurufen, falls sie mit ihrem nachwuchs aus dem gras rauskommt und weitergeht.

 

zwischenzeitlich - es ist zeit, zurück ins camp zum letzten lunch zu fahren, ruft der ranger an und sagt, shakira mit welpen ist immer noch in der böschung und schläft.


ich habe unwahrscheinliches glück gehabt, kann wirklich nicht meckern...


alle drei geparde mit welpen konnte ich sehen (zwei hatten jeweils 3, eine hatte 2 babys), die leopardenmama mit den zwei teenagern, hyänen-kill, gepard-kill, krokodil, was ein zebra verspeist. mehr action... unmöglich.

 

auch der schöne gepard-papa - ein wahrer traum von einer cheetah!!!

 

ich habe zweimal "meine" cheetah-brüder in ruhe sehen können, kann also beruhigt sein, dass sie wohlauf sind und trotz ihres relativ hohen alters noch so fit und kugelrund sind.

der eine ranger, mit dem ich seit jahren emailkontakt habe, schreibt mir eine email oder sendet mir eine sms (habe ja jetzt auch ein handy für kenya mit safaricom sim-karte, wo eine sms nur 3,8 kes kostet), sobald kike oder sawadi wieder im mara-nationalpark sind.

 

auch will er mir schreiben, wenn kike ihre überlebten jungtiere vom letzten jahr wieder gesichtet werden. er hat kontakt zu allen rangern und engen kontakt zu den katzen-wächtern.


kurz vorm camp ist sheddy ganz aufgeregt, sagt nur snake und ich gucke wie ne blöde, sehe aber keine schlange.


er fährt rund um einen kleinen dicht bewachsenen ehemaligen fuchsbau und dann sehe ich sie. es ist eine kobra. aber bis ich meine kamera startklar habe (war schon in der tasche verstaut), ist sie mit ihrem kopf schon im bau verschwunden, sehe nur noch das hinterteil.

 

leider haben wir keine zeit zu warten. muss im camp noch meine getränke-rechnung bezahlen (sachen habe ich schon letzten abend gepackt), in die büchse für die staff trinkgeld tun (roomboy david habe ich schon gestern bezahlt) und schnell noch einen happen essen.

 

meinen besonderen dank an sunworld, der super betreuung (wie immer), meinem fahrer sheddy (pk hatte andere gäste), der gesamten staff. mein dank auch an das wartungspersonal für die autos. bis jetzt hatte ich noch nie probleme mit einem fahrzeug, hörte auch von anderen gästen nichts davon. das mal ein reifen kaputt geht, das ist bei den wegen in der mara normal.

aber ansonsten..... alles mzuri sana!!!


jedem, der eine safari macht wünsche ich von herzen, dass er/sie genau so viel schönes sehen und erleben darf.


mein emailfreund romain grisius aus luxemburg (sehr bekannter photograf, dem ich am folgetag direkt fotos sandte schrieb mir zurück, dass er im august, als er im camp war, geschlagene 6 stunden darauf gewartet hat, dass krokodile ein gnu oder zebra reissen. auch solch ein hyänenkill direkt vor augen hat er noch nie erlebt.

diesesmal waren noch sehr viele gnus in der mara, trotzdem die migration bereits im juli begonnen hatte. es folgen immer noch crossings und etliche bleiben wohl in der masai-mara und bekommen dann im februar dort ihren nachwuchs.

habe gehört. dass die gnus im september von tanzania wieder nach kenya emigrierten, weil dort mehr grünes gras ist.


so ist kenya.... es ist kein zoo mit zäunen drum herum...


das ist das faszinierende und spannende. man weiss nie, was einen an der nächsten biegung erwartet. umso grösser ist die freude, seine lieblinge (jeder hat ein anderes "herzens"-tier) zu sichten und für die erinnerung fotos zu haben.


wenn einem die sehnsucht überkommt (ist bei jedem tierfreund so), dann bleiben die fotos, filme und die erinnerung kommt direkt wieder hoch.

ich habe bestimmt einiges vergessen zu schreiben, weil ich kaum zeit hatte, während der pirsch mir notizen zu machen.

 

hoffe aber trotzdem, dass euch mein "tagebuch" gefallen hat.

 

vielleicht habe ich das glück, dass ich preiswert an ein gebrauchtes objektiv (100-400 mm brennweite) für meine canon eos 350 d rankomme.

 

liebe grüsse

 

eure mama duma (biggi)

Alle Fotos (c) 2008 by Brigitte Brach